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Webtechnologien

Ich möchte hier die technische Seite meiner Homepage kurz beschreiben. Dabei gehe ich insbesondere auf die Aspekte kompatibler und zugänglicher Webprogrammierung ein.

Einführung

Im Grunde kann heute jedermann schnell Webseiten erstellen und im Netz veröffentlichen. Das hat jedoch dazu geführt, dass viele Seiten im Internet stehen, die nicht dem Standard (aktuell HTML 4.01 und XHTML 1.0) entsprechen. Viele Entwicklungstools für Webseiten, hier sei mal als Beispiel Microsoft Frontpage genannt, verhalten sich alles andere als standardkonform. Unwissende Heimwebdesigner (aber auch Profis) entwerfen Internetseiten, die inkompatibel sind. Den meisten dürfte dieser Umstand aber nicht mal bewusst sein. Sie haben Ihre Seite im Internet Explorer betrachtet und für gut befunden, viele Benutzer surfen doch mit diesem Browser. Warum also sollte man also standardisiertes HTML bevorzugen, obwohl es schwerer zu erstellen ist?

Nun, HTML (Hyper Text Markup Language) wurde ursprünglich als Sprache erschaffen, um Seiten per Hyperlinks miteinander zu verbinden. Diese Sprache hat die Fähigkeit, dass sie abwärts kompatibel und auf jedem HTML-fähigen Endgerät darstellbar ist. Es ist wohl die Faulheit und die angeberische Verspieltheit (wie cool Webseiten sein können), die dazu führt, dass inkompatibler HTML Code erzeugt wird. Einige Browserhersteller tragen hier auch eine Teilschuld, indem sie unsauberen Code nicht bemängeln und ihn darstellen. In keiner anderen Sprache kann es sich ein Programmierer erlauben, so unsauber zu arbeiten wie in HTML. Sicher stößt reines HTML heute an seine Grenzen, da es kaum designtypische Formatierungen zulässt. Trotzdem ist es möglich Seiten zu gestalten, die kompatibel sind und gut aussehen. Wer sich tiefer mit dem Thema beschäftigt, wird feststellen, dass es sehr leicht ist, sauberen Code zu erzeugen. Gutes, sauberes HTML und Design schließen sich nicht aus. HTML in Kombination mit CSS ist der Schlüssel zu kompatiblen und schönen Webseiten. Ist es nicht ein Befreiungsschlag, Sätze wie: „Diese Seite wurde für den Internet Exploiter V7.54xx erstellt.“ von der eigenen Homepage für immer zu verbannen?

Folgende Technologien können dabei helfen einen guten Webauftritt zu erstellen und ihn aktuell zu halten:

HTML 4.01 / XHTML 1.x

Der Validator der W3 Organisation ist zu erreichen unter der URL http://validator.w3.org/. Dort können Dokumente auf ihre Korrektheit gegenüber dem Standard getestet werden. Dies ist zu empfehlen, um eine maximale Reichweite der Seite zu garantieren. Auf der Seite des W3C findet man auch perfekte Dokumentationen zu allen W3C Standards (CSS, HTML, XML, XHTML, XSLT, …).

CSS

Mit Cascading-Style-Sheets bestimmt man das Aussehen von HTML- und XHTML-Dokumenten. Damit definiert man zentral den Stil eines oder mehrerer Dokumente. Besonders bei größeren Projekten gewinnt man dadurch an Geschwindigkeit bei der Umsetzung. Viele Tags die früher das Aussehen definiert haben (z. B. <font>, werden heute nicht mehr gerne gesehen. Sie sind unflexibel und blähen das Dokument unnötig auf. CSS ermöglicht es jetzt auch, komplexe Internetseiten ohne Tabellenkonstruktionen zu designen. Darum ist die Verwendung von CSS empfehlenswert. Natürlich gibt es auch einen Validator für CSS, er ist zu erreichen unter http://jigsaw.w3.org/css-validator/.

PNG

Fast alle Bilder auf meiner Seite sind im PNG-Format (Portabel Network Grafics) abgelegt, welches das GIF-Format ersetzt. PNG hat Vorteile, es kann z. B. 24 Bit Farbtiefe speichern. Einschränkungen ergeben sich leider auch, die großen Browser unterstützen das Format erst ab der Version 4 und es lassen sich damit keine Animationen erstellen. Wobei Letzteres nicht unbedingt ein Verlust ist, wenn man mal aufmerksam durchs Netz gesurft ist ;-). Der Internet Explorer von Microsoft schafft es aber auch in der Version 6 immer noch nicht, Transparenz bei 24 Bit PNGs richtig darzustellen. Für Fotos verwende ich natürlich das bewährte JPEG-Format, weil es besonders Fotos sehr gut komprimiert.

GNU Linux

Die Seite wird auf dem Server des ASAM Bürgernetzvereins gehostet. Auf diesem Server läuft ein GNU/Linux. Ich persönlich entwickle meine Seiten ebenfalls auf einer Linuxplattform. Dieses Betriebssystem überzeugt durch Stabilität, Sicherheit, Leistung und Transparenz. Für professionelle Webentwickler gibt es kaum eine Alternative dazu, als zumindest auf einem Linux Server zu entwickeln. Die meisten Internetserver haben heute ein Linux oder ein Unixderivat laufen, natürlich mit dem besten Webserver, den es gibt… Apache

Um ihn kommt man kaum noch herum. Apache bietet eine vielseitige Auswahl an Modulen. Zum Beispiel für Programmiersprachen wie PHP, Perl, TCL und Java. Er wird ständig verbessert und es ihm wird eine hohe Sicherheit, wie auch Stabilität nachgesagt.

PHP

Für mich ist PHP die ultimative Programmiersprache, wenn es um dynamische Webseiten geht. Sie sehr leicht zu erlernen, weil die Syntax sehr an die Programmiersprachen C und Javascript angelehnt ist. Durch die unüberschaubar große Funktionsbibliothek stellt diese Sprache ein mächtiges Werkzeug für Webprogramierer dar. Ihr gesamter Aufbau ist für die Programmierung im Web gestaltet worden.

mySQL

Mit Hilfe einer mySQL-Datenbank wird das Internet richtig dynamisch. Dank PHP kann man diese sehr leicht in seine Webprojekte einbauen und für fast alle Zwecke benutzen. Damit sind Gästebücher, Foren, E-Commerce-System usw. kein Problem mehr. LAMP

Die letzten vier Komponenten bilden zusammen, ein so genanntes LAMP (Linux, Apache, mySQL, PHP) System. Das LAMP-System stellt heute den Quasistandard für die Erzeugung dynamische Webseiten dar.

 

 
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